Linkliste Deutsche Jugendfeuerwehr

Die Deutsche Jugendfeuerwehr hat sich in der Vergangenheit bereits mit dem Thema Inklusion auseinandergesetzt und im Rahmen des Projekts: „Jugendarbeit mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung in der Deutschen Jugendfeuerwehr“ folgende Inhalte auf ihrer Homepage veröffentlicht.

Um auf die Inhalte zu gelangen, klicke einfach auf den entsprechenden Link.

 

Schüler des Hubertus-Rader-Förderzentrum aus Gerolstein besuchen die Jugendfeuerwehr RLP

Anlässlich ihrer Klassenfahrt, besuchte die Klasse H des Hubertus-Rader-Förderzentrum aus Gerolstein die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz sowie die Geschäftsstelle der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz. Initiiert wurde der Besuch von Tobias Zelter (stellvertretender Landesjugendfeuerwehrwart und Lehrer in Gerolstein) und Meike Kurtz (Mitarbeiterin der Geschäftsstelle und Projektleiterin „Jugendfeuerwehr auf Inklusionskurs“).

Die Schülerinnen und Schüler des Hubertus-Rader-Föderzentrum, Foto: E. Schwabe
Die Schülerinnen und Schüler des Hubertus-Rader-Föderzentrum, Foto: E. Schwabe

Das Hubertus-Rader-Förderzentrum ist eine Schule für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf. Dieser kann sich im Bereich des Lernens, der Sprache, der ganzheitlichen, der motorischen sowie der sozial-emotionalen Entwicklung zeigen. Schülerinnen und Schüler verschiedener Bildungsgänge werden gemeinsam unterrichtet. Jeder Lerngruppe stehen mehrere Lehrpersonen für Differenzierungsangebote zur Verfügung.

Das Hubertus-Rader-Förderzentrum ist eine Ganztagsschule in verpflichtender Form. Es ist eine öffentliche Förderschule in Trägerschaft des Landkreises Vulkaneifel.

Den kompletten Bericht der Schülerinnen und Schüler finden Sie hier.

Quelle: www.hrf-gerolstein.de

 

Auftaktveranstaltung zum Projekt: „Jugendfeuerwehr auf Inklusionskurs“

Einladung_AuftaktAm 26. Juli 2014 findet unsere Auftaktveranstaltung zum Projekt „Jugendfeuerwehr auf Inklusionskurs“, in den Räumen der Geschäftsstelle der Jugendfeuerwehr RLP in Koblenz, statt.  Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr und endet gegen 14:00 Uhr.

Alle Interessierten melden sich bitte bis zum 16.07.2014 unter folgendem Kontakt an:

Meike Kurtz
kurtz@jf-rlp.de
0261 974 34 50

Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen und auf die Unterstützung vieler Anwesender, damit das Projekt ein Erfolg wird und wir den Jugendfeuerwehren vor Ort eine gute Basis schaffen können.

Das Plakat zur Veranstaltung finden Sie hier.

Ehrenamtlich Engagierte für die Mitarbeit in der Projektgruppe gesucht

Stellenanzeige_kurzDie Nähe zur „Basis“ ist uns ein sehr wichtiges Anliegen. Um diese Nähe zu gewährleisten und das Fachwissen der Ehrenamtlichen vor Ort direkt in das Projekt miteinfließen lassen zu können, wird eine Projektgruppe das Projekt unterstützen. Gemeinsam werden Ideen gesammelt und Konzepte erstellt, welche die Jugendfeuerwehren vor Ort umsetzen können.

In der Stellenanzeige findest Du weitere Infos.

Projekt: „Jugendfeuerwehr auf Inklusionskurs“ ist gestartet

Projekt: „Jugendfeuerwehr auf Inklusionskurs“ ist gestartet

Wir freuen uns sehr, dass wir für unser neues Projekt „Jugendfeuerwehr auf Inklusionskurs“ erneut die Aktion Mensch überzeugen konnten unsere Arbeit zu fördern.

Wie der Titel schon beschreibt möchten wir uns mit dem Themenkomplex der Inklusion auseinandersetzen. Für die Jugendfeuerwehr bedeutet dies, die Wertschätzung und Anerkennung von Vielfalt im Besonderen in Bezug auf Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen.

Seit dem 01.05.2014 läuft unser neues Projekt und wird uns die nächsten drei Jahre begleiten. Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 10 -18 Jahren und an die ehrenamtlich in den Jugendfeuerwehren engagierten Erwachsenen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen in die Jugendfeuerwehren in Rheinland-Pfalz aufnehmen zu können. Den Jugendfeuerwehren vor Ort wird Hilfestellung für den Umgang mit Menschen mit Behinderungen angeboten.

Herzstück des Projekts sind die sogenannten Modellstandorte. An diesen Standorten werden zum einen „Inklusionspaten – Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz“ ausgebildet und zum anderen ausgewählte Kreis-/ oder Stadtjugendfeuerwehren gecoacht. Im Rahmen der o. g. Ausbildung werden Jugendliche auf die Patenschaft innerhalb der Jugendfeuerwehr für einen Jugendlichen mit Beeinträchtigungen vorbereitet.

Des Weiteren ist ein neuer Fachbereich „Integration“ geplant. Im Laufe des Projekts wird ein Netzwerk aufgebaut und Kooperationspartner gesucht mit deren Hilfe wir Inklusion in den Jugendfeuerwehren vor Ort gemeinsam leben können.

Wir werden in der nächsten Zeit weitere Informationen zu dem Projekt online stellen.

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Die Förderung für das Projekt „Vielfalt gestaltet Zukunft!“ ist beendet – jetzt geht das Projekt in den Regelbetrieb über

abschlussberichtIm April 2011 haben wir das Projekt „Vielfalt gestaltet Zukunft!“ in Zusammenarbeit mit der „Aktion Mensch“ gestartet. Diese Zusammenarbeit bedeutete zum einen eine Öffnung unseres Verbandes gegenüber anderen Organisationen und zum anderen eine auf sicheren Füßen stehende Finanzierung. Zudem sind wir stolz, dass das Projekt unter der Schirmherrschaft von Frau Prof. Dr. Maria Böhmer, damalige Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, stand.

Das Projekt fokussierte das Thema Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte in die Jugendfeuerwehren in Rheinland-Pfalz. Wir haben die Jugendfeuerwehrwarte_innen bei der interkulturellen Öffnung unterstützen können und ihnen Anregungen für ihre Arbeit in Form einer Methodensammlung an die Hand gegeben. Dabei ist es uns gelungen die „Willkommenskultur“ bei den Jugendfeuerwehren weiter zu etablieren und Kindern und Jugendlichen anderer kultureller Prägung den Zugang zur Jugendfeuerwehr zu erleichtern. Die Wertschätzung von Vielfalt gehört zu den Grundhaltungen innerhalb der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz.

Drei Jahre sind vergangenen und die Projektlaufzeit ist zu Ende. Für die Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz bedeutet das aber nicht, dass wir das Thema „Interkulturelle Öffnung“ jetzt ad acta legen. Im Gegenteil auf dem erstellten Fundament bauen wir weiter auf und übernehmen das Thema in den sog. Regelbetrieb. Wir führen die Interkulturelle Öffnung also mit eigenen Mitteln und Ressourcen weiter fort. Denn die Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz versteht interkulturelle Öffnung als einen Prozess, der sich über viele Jahre entwickeln wird. Somit war das Projekt „Vielfalt gestaltet Zukunft!“ nur ein kleines Mosaikstück – gewissermaßen der Anfang – eines großen Ganzen.

Die Erfahrung der letzten drei Jahre hat gezeigt, dass es im Falle der Feuerwehr vorteilhaft ist, wenn Menschen anderer Kulturen den Mensch hinter der Uniform kennen lernen. Zum anderen ermöglicht die enge Verknüpfung zwischen positivem Erleben durch Spaß und der Feuerwehr, die stereotypen Bilder auf beiden Seiten aufzuweichen, zu differenzieren und zu überdenken.

Eine ausführliche Dokumentation über das Projekt finden Sie im Abschlussbericht. Dieser kann unter hier gelesen und heruntergeladen werden.

Wir sagen der „Aktion Mensch“ ein herzliches Dankeschön für die gute und zukunftsweisende Zusammenarbeit der letzten drei Jahre.

Der Gewinn des Fotowettbewerbes – Jugendfeuerwehren sind fit in sozialer und interkultureller Kompetenz

Jugendwehren aus dem Kreis Altenkirchen trainieren Teamfähigkeit, Toleranz sowie Respekt und öffnen sich interkulturell                

Eine langjährige Freundschaft verbindet die Jugendfeuerwehren Mehren, Berod, Steinebach und Flammersfeld. Immer wieder werden gemeinsame Aktivitäten geplant und durchgeführt. So auch im letzten Jahr als die Wehren gemeinsam den Fotowettbewerb zum Thema „Vielfalt gestaltet Zukunft“ gewannen. Dieses Jahr im Herbst konnten Sie dann endlichen ihren Preis in Form eines Erlebnistages in Angriff nehmen.

Der Tag begann im Kletterwald in Sayn, wo die Jugendlichen in Kleingruppen unter Anweisung des Fachpersonals verschiedene Teamspiele meistern mussten. Hier waren Kooperationbereitschaft, Kommunikation und Teamfähigkeit gefordert, denn nur so konnten die schwierigen Aufgaben gelöst werden. Die Jugendlichen bekamen von den Trainern und Trainerinnen auch direkte Rückmeldung was besonders gut funktioniert hat und wo die Gruppe ihre Fähigkeiten noch ausbauen kann. Nachdem die Teamspiele gemeistert waren bestand noch die Möglichkeit die bis zu 22 Meter hohen Kletterparcours in den Baumkronen zu besteigen und hier mit Spaß an seine persönlichen Grenzen zu gelangen.

Eine Teamaufgabe war es aus einem Turm aus Holzklötzern einzelne Klötze zu entfernen und oben aufzulegen, sodass ein möglichst hoher Gruppenturm entstehen sollte.
Eine Teamaufgabe war es aus einem Turm aus Holzklötzern einzelne Klötze zu entfernen und oben aufzulegen, sodass ein möglichst hoher Gruppenturm entstehen sollte.

Im Anschluss an den Kletterwald ging es interkulturell weiter. Die Jugendwehren besuchten die Moschee „Yeni Cami“ in Bendorf. Die Jugendlichen bekamen eine Führung durch das für sie „fremde“ Gotteshaus und bekamen interessante Informationen über den Islam und auch über den Aufbau des Gebetsraumes. Während der Führung mussten die Teilnehmenden natürlich ihre Schuhe ausziehen, was zunächst sehr ungewöhnlich schien, machte es im Nachhinein fast schon ein wenig gemütlich. Nachdem viel Raum für Fragen gegeben wurde gab es zum Abschluss ein paar kulinarische traditionelle Köstlichkeiten und die Möglichkeit im angeschlossenen Jugendraum Kicker zu spielen. Nach einem gelungenen Tag und großer Gastfreundlichkeit konnte abschließend festgestellt werden, dass es wohl doch einen großen überwiegenden Teil an Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Kulturen gibt.

Autor: Philipp Krämer

Deutscher Jugendfeuerwehrtag 2013 in Stadthagen – Das Projekt war auch dabei…

DJF-Tag-2013Vom 05.-08.09.2013 fand in Stadthagen/ Niedersachsen der Deutsche Jugendfeuerwehrtag statt. Das diesjährige Motto „Deine Zukunft ist unsere Zukunft“ beherrschte die Themen des DJF-Symposiums. Der Fachausschuss Bildung hat gemeinsam mit fachlicher Expertise die Denkfabrik dieses 20. Deutschen Jugendfeuerwehrtages vorbereitet und durchgeführt.
„Mit dem Symposium wollen wir nicht nur Angebote zur eigenen Weiterbildung schaffen“, so Bundesjugendleiter Johann Peter Schäfer. „Wir brauchen Impulse, wir brauchen Bewegung und Aufbruch, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Die Wand der Vorurteile
Die Wand der Vorurteile

Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene belebten am Samstag die Aktionsmeile auf dem Marktplatz von Stadthagen. Ihnen wurde ein sehr abwechslungsreiches Mitmach-Programm geboten.
Bei bestem Wetter wurde vom Kletterturm über Großspielgeräte und Experimentierstationen, bis zu Bastel- und Werkangeboten alles geboten, um die Vielfalt der Jugendarbeit in den Jugendfeuerwehren darzustellen. Die JF RP (Mitglieder des Landesjugendforums) unterstütze den FA Integration mit einer „Wand der Vorurteile“ die es mit Bällen einzuwerfen galt.

Quelle: Newsletter Jugendfeuerwehr RLP; September 2013

Deutsch-Türkische Jugendgemeinschaft und Jugendfeuerwehr in Bendorf gehen gemeinsam auf Schatzsuche

Am 25.05.2013 machten die Deutsch-Türkische Jugendgemeinschaft und die Jugendfeuerwehr in Bendorf erneut gemeinsame Sache. Bereits zum zweiten Mal organisierten Tobias Hilgert (Jugendwart der JF Bendorf) und Fatma Sönmez (Dialogbeauftragte) eine gemeinschaftliche Aktion. Dieses Mal stand nicht das Kennenlernen von (Jugend-) Feuerwehr und Moschee im Vordergrund, sondern das Kennenlernen der Jugendlichen untereinander und natürlich das Finden des Schatzes.

Am Vormittag wurde sich im Jugendraum der Deutsch-Türkische Jugendgemeinschaft, welcher für alle Jugendlichen aus Bendorf offen steht, getroffen. Zunächst lag der Fokus auf dem Kennenlernen der Teilnehmenden untereinander. Hierzu wurden verschiedene Kenenlernspiele durchgeführt, welche das Aufzeigen von Gemeinsamkeiten zum Ziel hatten. Im Anschluss wurden drei Gruppen gebildet, welche  bewusst bunt mit Jugendfeuerwehrmitgliedern und Jugendlichen der Deutsch-Türkischen Jugendgemeinschaft gemischt waren. Jetzt konnte es losgehen.

Mit GPS-Geräten bewaffnet machten sich die Jugendlichen auf den Weg  die verschiedenen Wegpunkte zu finden und die damit verknüpften Aufgaben zu lösen. Die Tour führte alle durch die Bendorfer Innenstadt. Hier mussten die Gruppen verschiedene „multikulturelle“ Punkte anlaufen und Aufgaben lösen.

Das Ziel war es, die Endkoordinate mithilfe der Antworten auf die diversen Aufgaben erstellen zu können. Die Gruppe, der das gelang konnte den großen Schatz finden.

Im Anschluss kehrten alle gemeinsam wieder zum Jugendraum zurück, um dort zu Mittag zu essen. An diesem Punkt war das Programm eigentlich zu Ende … aber die Jugendlichen konnten das Fußballspielen einfach nicht aufhören. Ob am Kickertisch oder auf dem Hof, alle waren zusammen am Spielen.

Besser hätte der Tag nicht enden können. Bei ihrer nächsten Übung, wird die Jugendfeuerwehr Bendorf einige neugierige Besucherinnen haben.