Häufig gestellte Fragen zum Thema „Inklusion und Feuerwehr“

Im Laufe des Projektes kamen bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen und Aktionen zahlreiche Fragen zum Thema „Inklusion und Feuerwehr“ auf. Wir haben die am häufigsten gestellten Fragen in einem Dokument zusammengefasst und beantwortet.

Falls Ihr noch Fragen oder Anregungen zum Thema habt, dann meldet euch beim Landesjugendbüro der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz oder direkt unter 0261-974 34-56 oder per Mail: zill@jf-rlp.de.

Wir freuen uns auf Eure Anregungen.

Ein Hinweis: Das Dokument findet ihr auch in unserem Downloadbereich „Vielfalt“.

Zudem findet ihr dort auch weitere Materialien (Interviews, Broschüren, Methodensammlung) zum Thema Inklusion und Integration.

Also vorbeischauen lohnt sich 🙂 

 

Übertritt statt Austritt, Kommunikation und ein neuer Landesjugendsprecher

Am Samstag, den 20.10.2018, fand die Herbstsitzung des Jugendforums der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz im Gemeindehaus in Röhrl in der Eifel statt. Der Rückblick auf die Projektwoche vom 02.10. – 06.10. in Trier und die Fortführung der dort eingeleiteten Projekte, die Wahl eines neuen Landesjugendsprechers mit Sitz im Bundesjugendforum, verschiedene Termine sowie die Weichenstellung für das Jahr 2019 standen auf dem Programm.
Während der sehr produktiven Projekttage in der Jugendherberge in Trier wurden wir vom Diplompädagogen Volkmar Suhr begleitet, welcher mit uns ein Führungskräftetraining zu den Themen Demokratie und Feuerwehr, Kommunikation und Diversität durchführte. Als besonders wichtig erschien uns hierbei das Thema der richtigen Kommunikation, weshalb wir uns diesem Thema intensiver widmen werden. Es soll ein Flyer für die Jugendsprecher entstehen, welcher Themen wie Kritikformulierung und Projektmanagement beinhalten soll, einfach und verständlich formuliert.
Zudem wollen wir als Jugendforum verstärkte Mitgliederwerbung betreiben. Hierzu ist ein Langzeitziel Jugendmultiplikatoren auszubilden, welche an Schulen Werbung für die Jugendfeuerwehr betreiben sollen. Für die Umsetzung müssen noch alle Rahmenbedingungen geklärt werden.

Nachdem in der Frühjahrstagung am 10. März in Frankenthal kein Nachfolger für unseren amtierenden Landesjugendsprecher mit Sitz im Bundesjugendforum Kim David Kurz gefunden werden konnte, musste die Wahl auf unsere Herbsttagung verschoben werden. Kim hat unsere Altersgrenze von 21 Jahren bereits überschritten und stand somit nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei ihm für sein Engagement im Bundesjugendforum und seinen Einsatz für die Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz bedanken. Lange Jahre war er fester Bestandteil unseres Gremiums und hat persönlich viel für die Förderung und den Ausbau des Landesjugendforums beigetragen. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg für seinen weiteren Weg!
Als Nachfolger konnte mit absoluter Mehrheit Dominik Hofmann, Stadtjugendsprecher aus Trier, gewählt werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen uns und ihm eine erfolgreiche gemeinsame Zeit!

Das Filmprojekt im Zusammenhang mit der Thematik „Übertritt satt Austritt“, welches 2016 während der Projektwoche in Oberstdorf beschlossen wurde, kann nun nach etlicher Verzögerung doch umgesetzt werden. Hierzu wurde ein Zeitraum in der ersten Hälfte von 2019 beschlossen, da noch etliche Rahmenbedingungen zu klären sind. Es steht also einiges auf der Agenda und wir freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr 2019!

Jugendfeuerwehren bekommen Rabatte für den Holiday Park

 

Anstatt 32,99 € jetzt nur 22,99 € je Tagesticket

(betrifft Einzelticket >1,40m Körpergröße)

auch in diesem Jahr bieten wir, in Kooperation mit dem Holiday Park, wieder vergünstigte Tickets an.

Seit 2017 gibt es einen neuen Themenbereich inklusive zwei brandneuen Attraktionen.
Für viel Familienspaß sorgt der fantasievolle Themenbereich „Majaland“. Dieser komplett rund um Biene Maja thematisierte Bereich lässt alle Kinderherzen schneller schlagen.

In anderen Bereichen des Parks befinden sich die Wasserattraktionen „Wickie Splash“ und
„Donnerfluss“. Zu den Highlights des Parks gehören neben Europas einziger professionellen
Wasserski-Stuntshow auch die Katapultachterbahn „Sky Scream”, der interaktiven Flugattraktion „Sky Fly“ und die preisgekrönte „bigFM Expedition GeForce”, die immer wieder von neuem begeistert und regelmäßig zu einer der besten Achterbahnen weltweit gewählt wird. Die zahlreichen Special Events runden das Angebot ab – so sind unvergessliche Erlebnisse garantiert!

Der Promocode zur Freischaltung des Vorteilspreises über die Homepage des Holiday-Parks kann bei den Kreis- und Stadtfeuerwehrverbänden, dem Regionalfeuerwehrverband bzw. beim Landesjugendbüro der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz telefonisch oder per Email erfragt werden.

 

Mitarbeiterrabatte 2018 für den Holiday Park

Jugendsammelwoche 2018

Jugendsammelwoche 2018 vom 25. April bis zum 7. Mai –Landesjugendring Rheinland-Pfalz und Ministerpräsidentin Dreyer läuten die Jugendsammelwoche ein

Gemeinsam mit Schirmherrin Malu Dreyer hat der Landesjugendring Rheinland-Pfalz am 25.04 in Mainz über die Jugendsammelwoche informiert und eröffnet.
Bei der Eröffnung waren neben der Jugendfeuerwehr ebenfalls die Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BDP und BdP), der Naturfreundejugend und des Netzwerkes für Demokratie und Courage, sowie Dr. Eckart Lensch (Sozialdezernent der Stadt Mainz) und den Mitgliedern des Landtages Johannes Klomann, Daniel Köbler, Marc Ruland und Steven Wink anwesend.

Den erstmalig vom Landesjugendring ausgelobten Preis für die innovativste, außergewöhnlichste oder erfolgreichste Sammelidee erhielt der Stamm Kurpfalz Ramstein vom Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP). Sie hatten während der letzten Jugendsammelwoche zu einer Wanderung mit Fackeln und anschließender Märchenstunde am Lagerfeuer eingeladen. Sie sammelten für ein Projekt in Kenia, das Kinder und Erwachsene unterstützt, sich selbst zu versorgen. Auch das Preisgeld von 500 Euro wollen sie an „ihr“ Projekt spenden.
Weitere Informationen zur Jugendsammelwoche auf www.jugendsammelwoche.de.

 

Landesjugendfeuerwehr- versammlung 2018 in Annweiler am Trifels

Ehrungen und Neuwahlen bei der Landesjugendfeuerwehrversammlung 2018 in Annweiler am Trifels

Die diesjährige Landesjugendfeuerwehrversammlung der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz (JF RLP) fand am 21. April 2018 in Annweiler am Trifels im Hohenstaufensaal statt. Zu dieser konnte Landesjugendfeuerwehrwart Matthias Görgen eine große Anzahl von Ehrengästen aus dem Feuerwehrwesen und der Politik, sowie die Weinmajestäten der Region begrüßen. Ein besonderer Gruß ging an Staatssekretär Randolf Stich, den Landrat der Südlichen Weinstraße Dietmar Seefeldt, Verbandsbürgermeister Christian Burkhart, Stadtbürgermeister Thomas Wollenweber und die Vertreter des Landtages Christine Schneider, Thomas Weiner (beide CDU) sowie Alexander Schweitzer (SPD). Weiterhin konnte er die ehemaligen Landesjugendwarte Wolfgang Müller und  Dieter Seibel, den stellvertretenden Bundesjugendleiter Dirk Müller, den Vizepräsidenten des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz Andre Luipold, Landesgeschäftsführer
Michael Klein, den Vorsitzenden des Regionalfeuerwehrverbandes Hans-Georg Balthasar und den Kreisfeuerwehrinspekteur des Landkreises Südliche Weinstraße Jens Thiele, begrüßen Im gut gefüllten Hohenstaufensaal gab Görgen einen Rückblick auf die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr. So wurde erstmals die Möglichkeit angeboten, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Feuerwehr zu absolvieren. Die Teilnehmer werden durch den Bildungsreferenten der JF RLP Bernd Loch betreut. Auch in diesem Jahr besteht die Möglichkeit, sich zu bewerben. Mit EDEKA-Südwest wurde eine neue Art der Öffentlichkeitsarbeit beschritten. Mit dem Verkauf einer „Feuerwehrwurst“ haben die Jugendfeuerwehren die Möglichkeit, ihre Jugendarbeit gemeinsam mit den örtlichen EDEKA-Märkten darzustellen und zu bewerben. Zudem erhalten die Jugendfeuerwehren eine Zuwendung aus dem Erlös zum Jahresende für ihre Jugendarbeit. Auch in diesem Jahr wird das Projekt neu aufgelegt. Für Fahranfänger im begleitenden Fahren wurde erstmals mit Unterstützung der Versicherungskammer Stiftung der Versicherungskammer Bayern ein Verkehrssicherheitstag durchgeführt. Dies wurde durch den Vorsitzenden des Förderkreises des LFV Helmut Steck ermöglicht, dem ein ganz
besonderer Dank galt. Gemeinsam mit dem LFV nimmt die JF RLP am Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ teil. Der Schwerpunkt der laufenden Förderperiode liegt in
der Ausbildung der Ehrenamtslotsen. Diese sollen nach der Ausbildung generationenübergreifend bei Problemen in der Feuerwehr beraten. Schwerpunkt der Tätigkeit ist auch die Förderung des demokratischen Miteinanders in der Feuerwehr. Die Mitgliederentwicklung in der Jugendfeuerwehr ist für den vergangenen Berichtszeitraum als positiv zu bezeichnen. So konnten im Jahr 2018 rund 500 neue Mitglieder für den Bereich der Jugendfeuerwehr begeistert werden. Damit sind aktuell rund 15.110 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr (inkl. der Mitglieder in der Bambinifeuerwehr) aktiv. In seinem Grußwort bedankte sich Staatssekretär Randolf Stich bei allen Engagierten für die Jugendarbeit in der Feuerwehr. Bezugnehmend auf die positive Entwicklung der Mitgliederzahlen bei der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz merkte er an, dass diese auf dem richtigen Weg sei. Ein Mädchenanteil von rund 22 % sei ebenfalls eine gute Entwicklung. Er lobte die Projektarbeit der vergangenen Jahre. Die Ergebnisse seien oftmals Pilotarbeit und wegweisend in Rheinland-Pfalz. Ob Mitgliedergewinnung oder bedarfsgerechte Ausstattung der Feuerwehren, alles sind besondere Anliegen der Landesregierung und des Landtages. Ein großes Aufgabenfeld der Zukunft wird die Digitalisierung im Feuerwehrwesen sein.

Stadtjugendfeuerwehrwart Kai Wollscheid aus Trier und Kreisjugendfeuerwehrwart Kai Schmeiser aus dem Landkreis Kusel wurden von Görgen verabschiedet. Aus der Landesjugendfeuerwehrleitung schieden der stellvertretende Landesjugendfeuerwehrwart Tobias Zelter, die Fachbereichsleiter Kevin Hennen und der Landesjugendsprecher Rudy
Bernard-Cruz aus. Görgen bedankte sich bei allen, für ihre Arbeit in ihren Verbänden oder bei der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz. Für seine Leistungen wurde Landesjugendsprecher Kim Kurz mit dem Ehrenzeichen der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz in Silber geehrt. Kevin Hennen erhielt für seine langjährige Tätigkeit bei der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz die Ehrennadel der
Jugendfeuerwehr RLP. Ebenfalls mit der Ehrennadel wurde Staatssekretär Randolf Stich und Bildungsreferent Bernd Loch geehrt. Beide unterstützen die Jugendfeuerwehr RLP weit über
das übliche Maß hinaus. In allen Belangen sei Stich stets Ansprechpartner für die Belange der JF RLP. Loch leiste weit über seine hauptamtliche Tätigkeit hinaus Aufgaben zum Wohle der
JF RLP. Als weitere Ehrung erhielt Thomas Krekel aus dem Westerwaldkreis die Silberne Wertungsrichterspange des Deutschen Feuerwehrverbandes. Er sei über Jahre hinweg als
Wertungsrichter auf Kreis-, Landes- und Bundesebene aktiv. Kassenverwalter Steven Bues stellte den Abschluss 2017 der Versammlung vor. Die Kassenprüfer Dirk Ströder und Björn Roos bescheinigten eine ordnungsgemäße Kassenführung und beantragten die Entlastung, welche einstimmig erfolgte. Im Anschluss stellte Bues den Haushaltsvoranschlag für 2018 und den Doppelhaushalt 2019/2020 vor. Diese wurden von der Versammlung einstimmig genehmigt. Abschließend bedankte sich Bues bei allen Mitwirkenden, insbesondere beim Kassenverwalter des LFV, Berthold Berenz für seine Unterstützung bei der Einführung in das neue Buchhaltungsprogramm. Pünktlich zur Mittagszeit wurde die Versammlung unterbrochen und die Delegierten konnten das von der Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Katastrophenschutzes des Landkreises Südliche Weinstraße zubereitete Mittagessen einnehmen. Landesjugendfeuerwehrwart Görgen
bedankte sich vor Fortsetzung des zweiten Teiles der Versammlung im Namen aller Delegierten für das schmackhafte Mittagsgericht. Es folgten die turnusmäßigen Wahlen. Zum Wahlleiter wurde Landesjugendfeuerwehrwart a. D. Dieter Seibel vorgeschlagen und gewählt. Ihm zur Seite standen Carina Straub, Günter Hammes und Gerd Werner. In der Funktion der stellvertretenden
Landesjugendfeuerwehrwarte wurde Jörg Michel aus Gundersheim bestätigt und Dieter Ferres aus Bad Breisig gewählt. Natalie Werner aus Niederdürenbach wurde zur neuen
Schriftführerin gewählt. Volker Hain aus Katzwinkel wurde in seiner Funktion als Fachbereichsleiter Aus- und Fortbildung bestätigt und Felix Schmidt, ebenfalls aus
Katzwinkel, auf Vorschlag der Mitglieder des Jugendforums zum Fachbereichsleiter Jugendforum gewählt. Landesjugendfeuerwehrwart Matthias Görgen beglückwünschte die
Gewählten und bedankte sich nochmals bei den ausgeschiedenen Mitgliedern der Landesjugendfeuerwehrleitung. Abschließend sprach er den Dank an die Mitglieder der
Wahlkommission aus. Die Kassenprüfer Dominik Olck, Björn Roos und Dirk Ströder wurden für ein weiteres Jahr als Kassenprüfer bestätigt. Sodann hatte Landesjugendsprecher mit Sitz in der Landesjugendfeuerwehrleitung Philipp Jung aus Weltersburg die Möglichkeit der Kurzvorstellung. Er wurde von den Mitgliedern des Jugendforums in der Frühjahrssitzung gewählt und heute in sein Amt eingeführt. Für die Ausrichtung der Landesjugendfeuerwehrversammlung 2019 hatte sich die Kreisjugendfeuerwehr Bitburg-Prüm beworben. Die Ausrichtung dort wurde von den
Delegierten einstimmig beschlossen. Abschließend bedankte sich Matthias Görgen bei dem ausgeschiedenen stellvertretenden Landesjugendfeuerwehrwart Tobias Zelter, dem Fachbereichsleiter Kevin Hennen und dem Landesjugendsprecher Rudy Bernard-Cruz. Ein besonderer Dank galt der ausrichtenden Feuerwehr und Jugendfeuerwehr, dem Kreisjugendfeuerwehrwart Roland Götz
stellvertretend für alle anderen Helfer, die maßgeblich zu einem guten Gelingen der Landesjugendfeuerwehrversammlung 2018 beigetragen haben. Er bedankte sich bei der Stadt und der Verbandsgemeinde Annweiler, sowie dem Landkreis Südliche Weinstraße für die unkomplizierte Zusammenarbeit im Vorfeld der Veranstaltung.

 

Text: Dieter Ferres
Bilder: Christopher Baumert

Fachtag Öffentlichkeitsarbeit – Jetzt anmelden

Bundesweit sind die Jugendfeuerwehren aktiv in der Jugendarbeit. Mit verschiedenen Aktionen und Angeboten bieten sie jungen Menschen eine sinnstiftende Freizeitbeschäftigung. Diese Vielfältigkeit gilt es in die Öffentlichkeit zu tragen. Aber wie?

Im Rahmen des Fachtages Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Jugendfeuerwehr haben Interessierte jetzt die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren und konkrete Fragen unmittelbar zu stellen.

In Impulsreferaten werden Medienexperten grundsätzlich über die Öffentlichkeitsarbeit bei der Feuerwehr berichten und erläutern, wie Redaktionen News tatsächlich verwerten und wie die Medienarbeit in der Deutschen Jugendfeuerwehr abläuft. Anschließend werden folgende Bereiche in vier Workshops vertieft behandelt: Social Media, Krisenkommunikation, Bild- und Urheberrechte und Fotos.

Die Kosten für eine Übernachtung sowie die Verpflegung vor Ort werden von der Deutschen Jugendfeuerwehr übernommen. Reisekosten können bis zu einem Betrag von 60 Euro erstattet werden. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 80 Euro.

Anmeldungen: anmeldung@jugendfeuerwehr.de
Anmeldeschluss: 30. Oktober 2017

Ansprechpartnerin im Bundesjugendbüro: Antje Koch, Telefon (030) 28 88 48 811.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte folgenden Dokumenten:

Verkehrssicherheitstag für junge Fahrer in Bad Dürkheim

„Die am meisten gefährdeten zu zugleich gefährlichsten Verkehrsteilnehmer sind männliche, junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren“, so die Deutsche Verkehrswacht zu den Zahlen der Unfallstatistik.

Die jungen Fahrer verfügen über eine hohe Risikobereitschaft, jedoch nicht über die notwendige Erfahrung, in Gefahrensituationen adäquat zu reagieren. Eine wesentliche und sehr erfolgreiche Präventionsmaßnahme zur Reduzierung des Unfallrisikos war die Einführung des „begleiteten Fahrens ab 17 Jahre“ vor einiger Zeit. Insgesamt ist die Anzahl sowohl der leicht- und schwer verletzten als auch der getöteten jungen Fahrer innerhalb der letzten Jahre glücklicherweise stark zurückgegangen.
Trotz dieser erfreulichen Entwicklung möchten wir gerne unseren Teil zur Unfallprävention beitragen und laden alle jungen Feuerwehrmitglieder, die Inhaber des Führerscheins „BF 17“ sind zu einem „Verkehrsicherheitstag für Jugendfeuerwehrangehörige“ ein.
Der Verkehrssicherheitstag findet statt am 
 
Samstag, 30. September 2017 ab 09:00 Uhr (Briefing Teilnehmer 08:30 Uhr)
 
auf dem Flugplatzgelände des Flugsportvereins Bad Dürkheim e. V., In den Almen 5, 67098 Bad Dürkheim.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Verpflegung am Mittag ist gewährleistet. Wir bedanken uns bei unserem Partner zur Durchführung dieses Projekts, der Versicherungskammer Stiftung der VKB, München. Angeregt durch die erfolgreiche Umsetzung dieses Projektes unserer Feuerwehrkameraden in Bayern haben wir uns dafür eingesetzt, dass auch in Rheinland-Pfalz ein solches Training möglich wird.
„Die Teilnehmer sollen lernen, kritische Situationen und Grenzbereiche richtig einschätzen zu können und sich bei hohen Geschwindigkeiten und hohen Fliehkräften entsprechend zu verhalten“, so Michael Prenissl, Fahrlehrer und Trainer dieses Projekts. Diese Fahreindrücke werden in Kleingruppen mit Fahrschulwagen und Instruktoren sowie der Nutzung eines Simulators (virtual reality) vermittelt. Zusätzlich wird über die Simulatorfahrt auch die Wirkung von Alkohol oder Drogen im Straßenverkehr erfahrbar.
Weitere Informationen und Eindrücke vom Training erhalten Sie auch über den Beitrag des RFO (Regional Fernsehen Oberbayern) https://youtu.be/4rivoRAoYKw .
Die Teilnehmer müssen im Besitz des Führerscheins „BF 17“ sein. Für die Anmeldung verwenden Sie bitte beigefügtes Anmeldeformular. Teilnehmerzahl 30.
Das Eingangsdatum ist für die Vergabe der Plätze entscheidend.

Abschlussbericht zum Inklusionsprojekt ist online!

Nach drei Jahren intensiver Projektarbeit haben wir die Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt in einem Abschlussbericht zusammengetragen. In diesem Abschlussbericht sind sowohl Berichte von Veranstaltungen und Aktionen als auch Beispiele für Inklusion in der Jugend-und Feuerwehr zu finden.

Zudem findet ihr dort Angebote und Erläuterungen zum Thema Inklusion und viele weitere Informationen zum Beispiel zur „Inklusionspatenausbildung“.

Den Abschlussbericht findet ihr hier.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die im Projekt mitgearbeitet haben. Ohne die vielen,insbesondere ehrenamtlich, Mitwirkenden wäre solch ein Projekt nicht umsetzbar gewesen.

Ebenso möchten wir den Mitgliedern im Projektbeirat sowie unseren Kooperationspartner danken, die uns fachlich während der Projektlaufzeit so vielseitig unterstützt haben.

„Vielfalt in der Feuerwehr deutlich machen“

Teilnehmende beim Workshop mit Referentin Ute Latzel

3. generationsübergreifender Workshop zum Thema „Vielfalt“

Anfang Februar trafen sich die Jugendlichen aus dem Jugendforum sowie einige Vertreter aus dem Kreis der Aktiven, darunter auch Führungskräfte, zum 3. generationsübergreifenden Workshop zum Thema „Vielfalt in der Jugend-und Feuerwehr“ in Koblenz. Diese Workshops finden im Rahmen des Projektes „Im Tandem in die bunte, vielfältige Jugendfeuerwehr-Welt“ der Deutschen Jugendfeuerwehr statt. Rheinland-Pfalz ist einer von mehreren Kooperationspartnern.

Das Projekt wird von der Motorola Solution Foundation gefördert. Geleitet wurde dieser Workshop wieder von den Referenten Ute Latzel und Cihad Taskin von DIL Konzepte gGmbH aus Frankfurt.

Zur Beginn der Veranstaltung beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem Begriff „Vielfalt“ etwas genauer. Mittels eines „Vielfalts ABC“ konnten die Jugendlichen und Erwachsenen reflektieren, was ihnen zu diesem Begriff einfällt. Darauf aufbauend zählten die Teilnehmer auf, was für sie der Begriff „Vielfalt“ bedeutet und wie jeder einzelne diesen Begriff definiert.

„Kommt der Vielfaltsgedanke in den Drehbüchern genügend zum Ausdruck?“ – Diese und andere Fragen stellten sich die Teilnehmer in der Gruppenarbeit

Unter Berücksichtigung der Ergebnisse und Ausarbeitungen aus den beiden letzten Workshops sowie weiterer Treffen, schrieben die Jugendlichen aus dem Jugendforum drei unterschiedliche Drehbücher und haben einen Flyer entworfen. Die Entwürfe wurden den Teilnehmenden vorgestellt. Die Projektleiterin für Rheinland-Pfalz, Alexandra König aus Koblenz, stellte mittels einer Präsentation den Anwesenden dar, welche Tätigkeiten bis jetzt durchgeführt wurden und wie die nächsten Schritte im Projekt sind.

Zum Hintergrund: Das Jugendforum möchte zum Thema „Vielfalt“ verschiedene Videoclips produzieren. Die Dreharbeiten waren für Ende April vorgesehen. Der Film soll die Hauptthemen Mentoring, Übergangszeit und Fachbereiche/Jugendarbeit enthalten. Diese Themen sollen jeweils in kleinen Clips (Kurzfilme) dargestellt werden.

Vorstellung der in den Gruppen erarbeiteten Ergebnisse

Im Laufe der Veranstaltung beschäftigt man sich ausgiebig mit den einzelnen Drehbüchern. Hierzu bildeten die Teilnehmenden Gruppen und prüften die Drehbücher hinsichtlich der Fragestellungen und Überlegungen „Wie viel Vielfalt steckt im Drehbuch und wo können wir noch etwas reinholen?“, „Was ist möglich/Was sprengt den Rahmen?“, „Was ist unsere Zielsetzung und wird diese erreicht?“. Im Nachgang stellten die einzelnen Gruppen ihre Anregungen und Ideen im Plenum vor.

Die dort genannten Verbesserungsvorschläge/Ergänzungen wurden in verschiedenen kleinen Rollenspielen erprobt. Gegen Ende der Veranstaltung wurden die weiteren Details zum bevorstehenden Filmdreh besprochen. Insbesondere kam die Frage auf „Wie werden die Rollen besetzt und mit wem?“.

Hierzu kamen einige Vorschläge aus der Runde. „Der Begriff Vielfalt darf gerade bei der Besetzung der Rollen nicht zu kurz kommen. Die Vielfalt in der Feuerwehr sollte deutlich gemacht werden. Eine Feuerwehrfrau alleine ist noch keine Vielfalt“, so Referent Taskin.

Die Teilnehmenden zeigten sich zufrieden mit den Ergebnissen und freuen sich bereits auf die kommenden Dreharbeiten.

Update: Die Dreharbeiten finden nicht wie geplant Ende April statt, da sie verschoben wurden und an einem anderen Termin nachgeholt werden.

Text: Christopher Zill

Fotos: JF RLP

Linkliste zum Thema Beeinträchtigungen

Im Folgenden haben wir euch einige Links zu verschiedenen Behinderungsformen (Lernbehinderung, Körperbehinderung, geistige Behinderungen etc.) zusammengestellt.

Auf den jeweiligen Seiten findet ihr Informationen unter anderem zu den Themen Inklusion, AD(H)S und Autismus.

http://www.inklusion-als-menschenrecht.de/suchfilter/?search_string=Checkliste

http://www.adhs.info/

http://autismus-kultur.de/
http://autismus-kultur.de/autismus/autismus-spektrum-was-ist-autismus.html
http://www.autismus.de/

http://www.kindererziehung.com/Paedagogik/Verhalten/Verhaltensauffaelligkeiten.php

Links verschiedener Behindertenorganisationen:

https://www.lebenshilfe.de/de/index.php (Informationen über geistige Behinderungen)

http://www.bag-selbsthilfe.de/   (Informationen von Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen)

http://bvkm.de/ ( Bundesverband für Körper-und mehrfachbehinderte Menschen e.V.)

Materialien zum Thema Inklusion und Jugendfeuerwehr:

Auch für den Bereich Jugendfeuerwehr gibt es bereits Links und Publikation zum Thema.

Die Deutsche Jugendfeuerwehr hat sich in der Vergangenheit mit dem Thema Inklusion beschäftigt.

Nachfolgend findet ihr die Ergebnisse:

http://www.jugendfeuerwehr.de/schwerpunkte/inklusion/

 

Wir werden diesen Bereich weiter ausbauen. Falls ihr konkrete Fragen habt, wendet euch per Mail oder Telefon an das Landesjugendbüro. In unserer Rubrik „Links“ findet ihr die bis jetzt zusammengetragenen Informationen zu den einzelnen Themen.

Forschungsarbeit der Universität Koblenz-Landau zum Thema „Inklusion – Ressourcen und Barrieren in den Feuerwehren“

forschungsbericht_feuerwehrAnfang März 2016 besuchten zwei Studenten der Universität Koblenz-Landau die Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes mit dem Ziel, Ressourcen und Barrieren in den Feuerwehren bzgl. Inklusion zu erforschen.

In einem ersten Schritt wurde eine Dokumentenanalyse anhand von Gesetzen und Verordnungen der Freiwilligen Feuerwehr Rheinland-Pfalz durchgeführt. Aufbauend auf den Ergebnissen dieser ersten Analyse, insbesondere dem dabei entwickelten Kategoriensystem, wurden in einem zweiten Schritt drei halbstrukturierte, leitfadengestützte Experteninterviews mit Personen des Landesfeuerwehrverbands sowie der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz geführt.

Den vollständigen Forschungsbericht findet ihr hier.

Im Folgenden findet ihr einen Auszug aus dem Fazit der Forschungsarbeit:

„Die Forschung hat aufgezeigt, dass die Freiwillige Feuerwehr innerhalb ihrer Strukturen unterschiedliche Voraussetzungen, das Inklusionsvorhaben betreffend, aufweist. Auf der einen Seite stehen einige Ressourcen, die das Inklusionsvorhaben unterstützen und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Freiwilligen Feuerwehr begünstigen. Diese Ressourcen bilden eine gute Grundlage sowie ein großes Potenzial zum weiteren Ausbau. Demgegenüber stehen diverse Barrieren, die derzeit die Teilhabe der Menschen mit Behinderung erschweren. Es hat sich allerdings gezeigt, dass viele der Barrieren durch einen individuellen Umgang und durch Nutzung der vorhandenen Ressourcen abgeschwächt werden. Außerdem konnte gezeigt werden, dass alle Barrieren Ansatzpunkte bieten, sie zu überwinden. Um hierzu ein detailliertes Vorgehen zu erarbeiten, sind weiterführende Folgeforschungen denkbar.“
(Quelle: Moritz Negwer, Heiko Sahm – „Auf dem Weg zur Inklusion – Ressourcen und Barrieren der Freiwilligen Feuerwehr Rheinland-Pfalz zur Umsetzung ihres Inklusionsanliegens“)