Übertritt statt Austritt, Kommunikation und ein neuer Landesjugendsprecher

Am Samstag, den 20.10.2018, fand die Herbstsitzung des Jugendforums der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz im Gemeindehaus in Röhrl in der Eifel statt. Der Rückblick auf die Projektwoche vom 02.10. – 06.10. in Trier und die Fortführung der dort eingeleiteten Projekte, die Wahl eines neuen Landesjugendsprechers mit Sitz im Bundesjugendforum, verschiedene Termine sowie die Weichenstellung für das Jahr 2019 standen auf dem Programm.
Während der sehr produktiven Projekttage in der Jugendherberge in Trier wurden wir vom Diplompädagogen Volkmar Suhr begleitet, welcher mit uns ein Führungskräftetraining zu den Themen Demokratie und Feuerwehr, Kommunikation und Diversität durchführte. Als besonders wichtig erschien uns hierbei das Thema der richtigen Kommunikation, weshalb wir uns diesem Thema intensiver widmen werden. Es soll ein Flyer für die Jugendsprecher entstehen, welcher Themen wie Kritikformulierung und Projektmanagement beinhalten soll, einfach und verständlich formuliert.
Zudem wollen wir als Jugendforum verstärkte Mitgliederwerbung betreiben. Hierzu ist ein Langzeitziel Jugendmultiplikatoren auszubilden, welche an Schulen Werbung für die Jugendfeuerwehr betreiben sollen. Für die Umsetzung müssen noch alle Rahmenbedingungen geklärt werden.

Nachdem in der Frühjahrstagung am 10. März in Frankenthal kein Nachfolger für unseren amtierenden Landesjugendsprecher mit Sitz im Bundesjugendforum Kim David Kurz gefunden werden konnte, musste die Wahl auf unsere Herbsttagung verschoben werden. Kim hat unsere Altersgrenze von 21 Jahren bereits überschritten und stand somit nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei ihm für sein Engagement im Bundesjugendforum und seinen Einsatz für die Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz bedanken. Lange Jahre war er fester Bestandteil unseres Gremiums und hat persönlich viel für die Förderung und den Ausbau des Landesjugendforums beigetragen. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg für seinen weiteren Weg!
Als Nachfolger konnte mit absoluter Mehrheit Dominik Hofmann, Stadtjugendsprecher aus Trier, gewählt werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen uns und ihm eine erfolgreiche gemeinsame Zeit!

Das Filmprojekt im Zusammenhang mit der Thematik „Übertritt satt Austritt“, welches 2016 während der Projektwoche in Oberstdorf beschlossen wurde, kann nun nach etlicher Verzögerung doch umgesetzt werden. Hierzu wurde ein Zeitraum in der ersten Hälfte von 2019 beschlossen, da noch etliche Rahmenbedingungen zu klären sind. Es steht also einiges auf der Agenda und wir freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr 2019!

Verkehrssicherheitstag für junge Fahrer in Bad Dürkheim

„Die am meisten gefährdeten zu zugleich gefährlichsten Verkehrsteilnehmer sind männliche, junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren“, so die Deutsche Verkehrswacht zu den Zahlen der Unfallstatistik.

Die jungen Fahrer verfügen über eine hohe Risikobereitschaft, jedoch nicht über die notwendige Erfahrung, in Gefahrensituationen adäquat zu reagieren. Eine wesentliche und sehr erfolgreiche Präventionsmaßnahme zur Reduzierung des Unfallrisikos war die Einführung des „begleiteten Fahrens ab 17 Jahre“ vor einiger Zeit. Insgesamt ist die Anzahl sowohl der leicht- und schwer verletzten als auch der getöteten jungen Fahrer innerhalb der letzten Jahre glücklicherweise stark zurückgegangen.
Trotz dieser erfreulichen Entwicklung möchten wir gerne unseren Teil zur Unfallprävention beitragen und laden alle jungen Feuerwehrmitglieder, die Inhaber des Führerscheins „BF 17“ sind zu einem „Verkehrsicherheitstag für Jugendfeuerwehrangehörige“ ein.
Der Verkehrssicherheitstag findet statt am 
 
Samstag, 30. September 2017 ab 09:00 Uhr (Briefing Teilnehmer 08:30 Uhr)
 
auf dem Flugplatzgelände des Flugsportvereins Bad Dürkheim e. V., In den Almen 5, 67098 Bad Dürkheim.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Verpflegung am Mittag ist gewährleistet. Wir bedanken uns bei unserem Partner zur Durchführung dieses Projekts, der Versicherungskammer Stiftung der VKB, München. Angeregt durch die erfolgreiche Umsetzung dieses Projektes unserer Feuerwehrkameraden in Bayern haben wir uns dafür eingesetzt, dass auch in Rheinland-Pfalz ein solches Training möglich wird.
„Die Teilnehmer sollen lernen, kritische Situationen und Grenzbereiche richtig einschätzen zu können und sich bei hohen Geschwindigkeiten und hohen Fliehkräften entsprechend zu verhalten“, so Michael Prenissl, Fahrlehrer und Trainer dieses Projekts. Diese Fahreindrücke werden in Kleingruppen mit Fahrschulwagen und Instruktoren sowie der Nutzung eines Simulators (virtual reality) vermittelt. Zusätzlich wird über die Simulatorfahrt auch die Wirkung von Alkohol oder Drogen im Straßenverkehr erfahrbar.
Weitere Informationen und Eindrücke vom Training erhalten Sie auch über den Beitrag des RFO (Regional Fernsehen Oberbayern) https://youtu.be/4rivoRAoYKw .
Die Teilnehmer müssen im Besitz des Führerscheins „BF 17“ sein. Für die Anmeldung verwenden Sie bitte beigefügtes Anmeldeformular. Teilnehmerzahl 30.
Das Eingangsdatum ist für die Vergabe der Plätze entscheidend.